Siedlergemeinschaft NEULAND e.V. Ihr/Euer Bürgerverein seit inzwischen 78 Jahren
im Gesamtverband I F E
Interessenverband Familie und Eigentum
Liebe Siedlungsbewohner,
leider viel zu spät – nämlich erst Ende März 2026 – erfuhren wir von den Plänen der Stadt Köln, die
marode Straßenbrücke Am Flachsrosterweg abzureißen.
Grund für den sogenannten „Rückbau“, dem die schon seit April 2025 andauernde
Verkehrsregelung mit Ampelanlage vorausgeht, sind irreparable Schäden an der 1967 gebauten
Brücke. Die Abrissarbeiten sind nur unter Sperrung der Eisenbahnstrecke und natürlich der Straße
möglich. Eine schon seit längerem geplante und fest vereinbarte Sperrung der Bahnstrecke findet
von Mai bis Juli 2026 statt. In dieser Zeit soll der „Rückbau“ passieren.
Sofort nach Abriss und Entfernung der Baustelleninstallation wird eine Behelfsbrücke eingesetzt.
Diese Behelfsbrücke nur für Fußgänger und Radfahrer soll die Zeit bis voraussichtlich 2032
überbrücken. Dann ist der Neubau einer vollwertigen Straßenbrücke mir Kraftfahrzeugverkehr
geplant. Der Zeitpunkt 2032 kommt zustande, weil dann eine erneute Vollsperrung der DB-
Gleisanlage erfolgen soll.
Eine Beteiligung der Öffentlichkeit war nicht vorgesehen, weil sowohl Verwaltung, als auch die
politischen Gremien keine Alternative zum geplanten Vorgehen sehen.
Der zeitweise Wegfall der Brücke für den Autoverkehr bedeutet für die Bruder-Klaus-Siedlung
einen herben Einschnitt. Viele, besonders ältere Bewohner, sind überwiegend Richtung Höhenhaus
orientiert, wenn es um Einkaufsmöglichkeiten Ärzte, Apotheke usw. geht. Die Haltestelle der Linie
4 liegt ebenfalls dort. Bis zum Neubau der Brücke im Jahr 2032 ist es noch lange hin.
Wir haben daher Erkundigungen angestellt und Gespräche geführt um festzustellen, ob eine
Änderung/Verbesserung des Gesamtplanes realistisch zu erreichen ist. Das scheint absolut nicht der
Fall zu sein.
Wir müssen davon ausgehen, dass wir Erledigungen mit Auto in Höhenhaus für die nächsten Jahre
nicht mehr über den Flachsrosterweg, sondern über Höhenhauser Ring und Berliner Straße
wahrnehmen müssen. Also Fahrräder verkehrstüchtig machen und den kürzeren Weg mit
Muskelkraft fahren.
Wir müssen ehrlicherweise anerkennen, dass der von der Stadt Köln geplante Weg zur Erneuerung
der maroden Brücke die wirtschaftlichste und günstigte Variante ist. Eine Behelfsbrücke, die auch
Autoverkehr zulässt, ist derzeit einfach nicht zu finanzieren. Außerdem können wir uns auch
Richtung Stammheim orientieren, wenn es um Einkäufe, Tanken, Apotheke usw, geht. Viele
Bewohner der von-Galen-Straße sind wahrscheinlich ohnehin meistens über die Berliner Straße
Richtung Höhenhaus/Dünnwald gefahren.
Wir werden uns wohl damit abfinden müssen.
Alexander Dick und Mario Görög von der Anwohnerinitiative „Die Brücke muss bleiben“ aus Köln-Höhenhaus hatten erst drei Tage zuvor zur Versammlung am Samstag, den 18.04.2026 eingeladen und 350 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich „Am Flachsrosterweg“
ein. Besonders die Berichte in der WDR „Lokalzeit“ sowie den Kölner Tageszeitungen und durch 4.000 Flyer hatten die Menschen in den letzten Tagen erreicht, darunter auch zahlreiche Betroffene, die nicht in der Siedlung Schönrath wohnen, die dennoch tagtäglich auf die Autobrücke angewiesen sind oder Verkehrschaos in ihren Veedeln fürchten. Mario Görög und Alexander Dick begrüßten die Anwesenden und schilderten kurz und prägnant, was die betroffenen Menschen bewegt. Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz gab wertvolle tiefergehende Informationen zur seltsamen Verfahrensweise des Dezernats Mobilität. So wurde z.B. eine Frage der Bezirksvertretung, ob man sich konzeptionell mit der anschließenden Verkehrssituation auseinandergesetzt habe, von der Verwaltung lapidar getreu dem Motto „stimmen Sie erst mal zu, das machen wir danach“ , beantwortet. Eine
eigenartige Reihenfolge, wie Morawietz richtig bemerkte. Das Dezernat plant, wie die Bezirksvertretung erfuhr, bereits seit Mitte 2025 den Abriss und die neue (angebliche) Behelfsbrücke ohne Autoverkehr, bis Januar dieses Jahres kein Wort an die Politik bzw. die betroffenen Bewohner. Eric Haeming (Rat der Stadt Köln) und Dr. Thomas Portz (Vorsitzender
der CDU Mülheim) ergänzten und vertieften die Ausführungen Morawietz. So erfuhren die Teilnehmer, dass der Verwaltung nicht eine Brückenalternative vorlag, sondern insgesamt 4, 3 davon mit Autoverkehr. Nur die 1. Variante Fuß- und Radweg wurde vom Dezernat
vorgeschlagen und sollte unter enormen Zeitdruck abgesegnet werden, Ansonsten könne es sein, dass „Am Flachrosterweg“ die Brücke ersatzlos abgerissen würde. Über die von der Politik und auch den Anwohnern geforderte einspurige Autobrücke mit Ampelschaltung
könne man nur reden, wenn die Bezirksvertretung 9 die Finanzierung der Mehrkosten sicherstellen würde, wohlwissend, dass Bezirksvertretungen über derartiges Budget nicht verfügen. Dr. Portz erläuterte den Anwesenden, dass er sich gut vorstellen kann, dass im Etat
des Dezernates Mobilität die Mehrkosten durchaus gedeckt werden könnten, in dem z.B. beschlossene Projekte, die günstiger abgewickelt werden können, kostenmäßig geprüft würden.
Die Teilnehmer der Kundgebung und viele Bewohner in den nördlichen rechtsrheinischen Stadtteilen sind über das, was sie in den letzten Tagen und auch heute erfahren haben, entsetzt und werden weitere Betroffene mobilisieren, um mit aller Stärke Engagement zu zeigen.
Wohltuend war für alle das Gefühl, dass es in Mülheim und auch in Köln möglich ist, dass sich SPD und CDU gemeinsam für die Belange der Bürgerinnen und Bürger stark machen, ein Gefühl, dass im Bund nicht immer rüberkommt. Schönrath ist seit heute bestärkt in dem Wissen, die Politik auf seiner Seite zu wissen. Ein gutes Gefühl für die nächsten Schritte, die wir entschlossen gemeinsam gehen werden.
Ergänzend zur Kundgebung wurde heute eine entsprechende Petition gestartet.
Starkes Zeichen mittels Petition der Bürger für die Autobrücke „Am
Flachsrosterweg“ – unbeantwortete Anfragen beim Oberbürgermeister und zuständigen Dezernat III für Mobilität Innerhalb nur einer Woche sammelte die Anwohnerinitiative, vertreten durch Alexander Dick und Mario Görög, über 1800 Unterschriften mittels einer hybriden Petition zum
Erhalt einer zumindest einspurigen Autobrücke „Am Flachsrosterweg“ in Köln-Höhenhaus. Die Unterschriftenaktion, die am vergangenen Samstag bei der kurzfristig einberufenen Versammlung auf dem Spielplatz, direkt an der besagten Brücke eine überwältigende Anzahl Anwohner und BetroOene zusammenbrachte, wurde in dieser Woche zusätzlich von einer enormen Anzahl von Leidtragenden dieser möglichen Entscheidung unterschrieben.
Die Sorgen sind weiterhin extrem hoch in den rechtsrheinischen nord-östlichen Veedeln. Die rührige Anwohnerinitiative hatte innerhalb weniger Tage nicht nur die von der Stadt zu keiner Zeit gegebenen Information bezüglich der Mobiltätseinschränkung und des Abrisses der Brücke via Flyer und persönlicher Initiative an die besonders betroOenen Siedlungen Schönrath und Bruder Klaus verteilt, die hybride Petition gestartet und zu
zahlreichen Experten Kontakt aufgenommen. Alexander Dick und Mario Görög hatten zudem die Akteneinsicht hinsichtlich dieses Vorgangs beim Dezernat für Mobilität angefordert und den Oberbürgermeister Torsten Burmester als Chef des zuständigen Dezernats und obersten Vertreter der Bürger unserer Stadt, sowie seinen Fachreferenten, schriftlich um Hilfe gebeten. Leider gab es bislang weder seitens des Dezernats eine Antwort zur Akteneinsicht noch eine Rückmeldung des Oberbürgermeisters oder
seines Büros. Die Bürger fühlen sich völlig übergangen und nicht gehört, zumal viele ihrer politischen Vertreter in den Ortsverbänden und auf Stadtbezirksebene, ihre Interessen teilen und unterstützen. Die Zeit eilt sehr und die Sorgen der Anwohner sind vor allem hinsichtlich Rettungswegen und Mobilitätschaos, aber auch bei jungen Familien mit
Kindern in Kita oder Schule „auf der anderen Seite“, Handwerkern sowie dem Einzelhandel enorm groß.
Am morgigen Montag, den 27.04.2026, wird das Thema auf der Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung Mülheim auf der Tagesordnung stehen. Die hybride Petition mit dem Titel „Mobilität sichern: Ersatzneubau einer mindestens einspurigen Autobrücke „Am Flachsrosterweg“ wird mit über 1800 Unterschriften an diesem Tag an
Oberbürgermeister Torsten Burmester versandt. Eine Kopie wird dem Dezernat Mobilität am frühen Abend von einer Gruppe betroOener Anwohner bei der Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim übergeben.
Die Anwohner fragen sich, ob VOR der Planung der Maßnahme durch das Dezernat III Mobilität, ein Verkehrsgutachten erstellt wurde und inwieweit die Brücke auf Schäden und eine mögliche Reparatur oder gar einspurige Tragfähigkeit ausreichend untersucht wurde. Zumindest war, scheinbar als kleine nachträgliche Maßnahme des Dezernats, in dieser Woche für 24 Stunden ein Verkehrszählgerät auf der Brücke und an der Einmündung von der Berliner Str. angebracht. Wollte die Stadt hier auf die Schnelle mit
einer fraglichen Kurzzeitmessung über einen externen Dienstleister, Versäumtes nachholen, nachdem Entscheidungen des Dezernats bereits getroOen wurden?
Der Sitzungssaal war rappelvoll. Knapp 100 Zuschauer waren am heutigen Montagabend zur Bezirksvertretungssitzung Mülheim gekommen, zumeist um Tagesordnungspunkt9.1.1 zum Rückbau der Straßenbrücke „Am Flachsrosterweg“ interessiert zu verfolgen. Ascan Egerer (Dezernatsleiter Mobilität), Sonja Rode (Amtsleitung Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau) und ein weiterer Vertreter der Stadt erläuterten die anstehende Notwendigkeit zum Abriss der Brücke „Am Flachsrosterweg“ und verteidigten ihre im vergangenen Herbst getroSene Entscheidung für eine reine Fußgänger- und Radfahrerbehelfsbrücke für zumindest die kommenden 6 Jahre. Die Vertreter der Fraktionen stellten äußerst kritische Fragen und zeigten ihr Unverständnis darüber, erst zu einem sehr späten Zeitpunkt in die Pläne eingeweiht worden zu sein.
Einstimmig mit Enthaltung von DIE LINKE und Volt wurde die Dringlichkeitsentscheidung vom 21.03.2026 beschlossen, die eine Befehlsbrücke mit einspuriger Autofahrbahn (durch Ampelschaltung beidseitig befahrbar) fordert.
Im Anschluss an diesen Tagesordnungspunkt verließ der Großteil der Zuschauer den Sitzungsaal und tauschte sich vor der Tür aus. Dort konnten die Vertreter der Anwohnerinitiative Alexander Dick und Mario Görög Dezernatsleiter Ascan Egerer die mit über 1800 Unterschriften starke Petition der betroSenen Bürger überreichen. Dies war neben dem eindeutigen Votum der Vertreter der Bezirksvertretung ein starkes Zeichen
der Bevölkerung. In einem kurzen Austausch konnten Alexander Dick und Mario Görög dem sichtlich erstaunten Dezernatsleiter unter anderem erläutern, dass die von der Stadt zukünftig geplante einzige Ein- und Ausfahrt der Siedlung an der Berliner Str. ebenfalls über eine Brücke führt. Ob diese wohl noch sechs Jahre hält oder auch schon marode ist? Dass darüber bislang nicht intensiv nachgedacht wurde, hat sich heute deutlich gezeigt: Kommt der Verkehr dort aus irgendeinem Grund zum Stillstand, ist die gesamte Siedlung vollständig abgeschnitten.

Im Jahr 1947, dem Jahr der Heiligsprechung von Bruder Klaus, wurde die Siedlergemeinschaft Neuland e.V. gegründet. Das war zugleich der Anfang der Bruder-Klaus-Siedlung.
Die Grundsteinlegung zur Siedlung war anlässlich des Dombaufestes am 14. August 1948 durch Kardinal Frings. Mit dem Wachsen der Wohnungen und dem Einzug der Familien wuchs gleichzeitig die Pfarrgemeinde.
Bei der Segnung der Siedlung durch Kardinal Frings am 28. August 1956 wurde der Grundstein der Kirche gelegt. Die Kirchweihe durch Weihbischof Ferche, in Anwesenheit von Kardinal Frings, war am 20. November 1957. Am gleichen Tag war die Einführung von Pastor Heinrich Eisenhut, dem ersten Pfarrer der Bruder-Klaus-Siedlung.
Die Siedlergemeinschaft ist die älteste in der Bruder-Klaus-Siedlung tätige Gruppierung. Sie wurde am 18.03.1947 gegründet, um die Bautätigkeit auf dem jetzigen Gelände der Siedlung in Gang zu bringen. Sie organisierte die Eigenleistung, in der die Häuser der sogenannten ''alten Siedlung'' entstanden sind. Infolge dieser Aktivitäten konnte der Grundstein zur Bruder-Klaus-Siedlung bereits am 14.8.1948 durch Kardinal Frings gelegt werden. Im Laufe der Jahre und mit dem Fortschreiten des ''Wirtschaftswunders'' überlebte sich das Bauen in Eigenleistung. Die sog. ''neue Siedlung'' und die von-Galen-Straße entstanden bereits in Trägerschaft von Baugesellschaften.
Nachdem die selbstgesteckte Aufgabe - der Bau von Häusern in Eigenleistung - abgeschlossen war, beschlossen die Vereinsmitglieder in schöner Einmütigkeit, die Siedlergemeinschaft mit ihren entstandenen weiteren Aufgaben und Traditionen weiterzuführen.
Die Siedlergemeinschaft NEULAND e.V. verstand sich fortan als Interessenvertretung der Siedlungsbewohner. Viele der heute selbstverständlichen Vorzüge unserer Siedlung gehen auf die Bemühungen der Siedlergemeinschaft zurück (Lärmschutz an der Eisenbahnstrecke, Tempo 30-Zone usw.).
Auf unsere Initiative hin wurde u.a. der Ausbau des Höhenhauser Ringes (Rad- und Fußweg zur S- Bahn-Station) und die Neugestaltung der Bushaltestelle Friedhof realisiert. Außerdem haben wir im Frühjahr 2000 in der Siedlung eine Kopie des Grundsteines der Bruder Klaus Siedlung als Denkmal errichtet. Die Kopie stammt - wie das Original- aus dem Kölner Dom. Anläßlich des Siedlungsjubiläums 2013 haben wir diesen Grundstein an den ''Dorfplatz'' versetzt.
Wir verstehen uns, neben den Aktivitäten unseres Gesamtverbandes, als Interessenvertretung der Anwohner der Bruder-Klaus-Siedlung im Sinne eines Bürgervereins. Außerdem gestalten wir regelmäßig das Pfarrfest, das Weihnachtsdorf und sonstige Siedlungsfeste mit. Als Geschichtsträger der Siedlung richten wir alle fünf Jahre die Jubileen der Siedlung aus.
2023 werden wir das 75-jährige Bestehen der BKS in gebührender Form feiern.
Eins unserer Projekte, nämlich die Neugestaltung des Bruder-Klaus-Platzes, ist seit 2007 abgeschlossen und Mitte 2015 nochmals saniert worden. Der zentrale Platz der Siedlung ist damit wieder halbwegs ansehnlich geworden und lädt zu verschiedenen Aktivitäten ein.
Viele Bewohner der Siedlung sind Mitglieder in der Siedlergemeinschaft. Wir freuen uns immer über Neuzugänge. Unser Mitgliedsbeitrag beträgt lächerliche 26 € JÄHRLICH und beinhaltet bereits einige Serviceleistungen.
Die Leistungen des Gesamtverbandes Katholischer Siedler in Münster finden Sie auf www.ife- muenster.de
Vielen Dank an die Siedlergemeinschaft und allen Helfern für das tolle Fest. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer schönen Stimmung bei tollem Wetter. Das Höhenfeuererk war ein echtes Highlight.
Auch einen herzlichen Dank an die Flittarder Feuerwehr für ihre Präsenz. Henrike gilt der Dank für die tollen Fotos.









Heinz Erkens
Johannes Oeser
Frank Ullrich
Christoph Schorm
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